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Die Juden behaupten,
dass sie Jesus (a.s.) töteten
Kein Zweifel, jedem ist die Behauptung
bekannt, dass die Römer Jesus (a.s.) gekreuzigt
hätten. Entsprechend dieser Behauptung verhafteten
die Römer und die jüdischen Rabbiner Jesus (a.s.)
und kreuzigten ihn. In der Tat glaubt die ganze
christliche Welt, dass Jesus (a.s.) starb, aber
dann wieder zum Leben kam und zum Himmel aufstieg.
Jedoch, wenn wir auf den Quran hinweisen, sehen
wir, was wirklich geschah und nicht das, was geglaubt
wird:
Und weil sie sprachen: "Siehe,
wir haben den Messias Jesus, den Sohn der Maria,
den Gesandten Allahs, getötet" - doch weder
haben sie ihn getötet, noch gekreuzigt, sondern
es erschien ihnen nur etwas Ähnliches. Und siehe,
diejenigen, die darüber uneins sind, sind wahrlich
im Zweifel über ihn. Sie wissen nichts davon,
sondern folgen nur Vermutungen. Und sie töteten
ihn mit Gewissheit nicht! Ganz im Gegenteil: Allah
erhöhte ihn zu Sich; und Allah ist mächtig und
weise. (Sure 4:157-158 - an-Nisa)
Die Tatsache, die der Quran uns
mitteilt, ist ganz offensichtlich. Die Versuche
der Römer, angestachelt von den Juden, Jesus (a.s.)
zu ermorden, waren erfolglos. Der Ausdruck im
oben genannten Vers "...es
erschien ihnen nur etwas Ähnliches..."
erklärt die tatsächlichen Umstände dieses Vorfalles.
Jesus (a.s.) wurde nicht getötet, sondern er wurde
zu Allah emporgehoben. Auch in einem anderen Vers
sagt Allah, dass Er Selbst Jesus Frist ablaufen
lassen und ihn zu Sich erheben würde:
Damals sprach Allah: "O
Jesus! Ich will dich verscheiden lassen und zu
Mir erheben. Und will dich von den Ungläubigen
befreien und diejenigen, welche dir folgen, über
die Ungläubigen setzen, bis zum Tage der Auferstehung.
Dann ist zu Mir euere Wiederkehr, und Ich will
zwischen euch über das richten, worin ihr uneins
wart" (Sure 3:55 - Al-'Imran)
Wir analysieren die tatsächliche
Bedeutung des Wortes "verscheiden lassen"
im folgenden Kapitel. Andere wichtige Beweisstücke,
welche der Quran über dieses Thema zur Verfügung
stellt, sind die allgemeinen Ausdrücke, die für
den Tod anderer Propheten verwendet wurden. Diese
Ausdrücke sind sehr klar. Zum Beispiel im 155.
Vers der Sure an-Nisa gibt es ein deutliches Beispiel.
Der Vers heißt wie folgt: "Und
weil sie ihr Versprechen brachen und Allahs Zeichen
verleugneten und die Propheten ungerechterweise
töteten und sprachen: "Unsere Herzen sind
hinter einem Schleier...". Der Ausdruck,
der für Jesus (a.s.) im Quran verwendet wird,
ist sehr klar: "...doch
weder haben sie ihn getötet, noch gekreuzigt,
sondern es erschien ihnen nur etwas Ähnliches..."
Diese Aussage betont ausdrücklich, dass Jesus
(a.s.) nicht getötet wurde, gleichgültig, welche
Methode für dieses Ende.
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