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Jesus (a.s.) teilt
die Botschaft mit, sowie einige der Schwierigkeiten,
denen er sich ausgesetzt sah
Zur Zeit, als Jesus (as) gesandt wurde, waren
die Leute von Israel in komplettem Aufruhr, im
politischen und ökonomischen Sinn. Einerseits
waren die Menschen den Grausamkeiten der Herrscher
ausgeliefert, und andererseits machten andersartige
Glaubensrichtungen und Sekten ihnen das Leben
schwer. Unter solchen Umständen benötigten die
hoffnungslosen Menschen einen Ausweg.
Der Messias, auf den die Menschen
lange Zeit warteten, war Jesus (a.s.). Durch den
Willen von Allah sprach Jesus (a.s.), als er noch
in der Wiege war und die Leute verstanden, dass
der erwartete Messias endlich gekommen war. Von
dieser Zeit an legten viele ihre Hoffnungen in
ihn für eine Rechtleitung.
Jedoch gab es auch einige Leute,
die Jesus (a.s.) nicht akzeptieren wollten. Die
Verfechter des Systems des Unglaubens seiner Zeit
hielten ihn für eine Bedrohung ihrer Existenz.
Das ist auch der Grund, warum sie Pläne schmiedeten,
ihn zu töten, sobald sie von ihm hörten. Zu ihrer
Bestürzung jedoch waren ihre Pläne von Anfang
an zum Scheitern verurteilt, was sie allerdings
nicht davon abhielt, erklärte Feinde von Jesus
während dessen Mission zu sein
Doch nicht nur sie waren gegen
Jesus, auch die Mehrheit der Rabbiner stellte
sich gegen ihn, indem sie behaupteten, er wolle
ihre Religion abschaffen. Doch ihre Opposition
zu einem Gesandten Allahs, machte sie selbst zu
Ungläubigen. Was Jesus (a.s.) in Wirklichkeit
tat, war, Menschen auf den richtigen Weg Allahs
zu führen und die falschen Regeln zu beseitigen,
die die Rabbiner selbst in die Religion von Moses
eingeführt hatten. Die Kinder Israels verzerrten
ihre Religion, indem sie verbaten was durch die
ursprüngliche Offenbarung erlaubt war und indem
sie erlaubten was durch sie verboten war. Auf
diese Art veränderten sie vollständig den von
Allah offenbarten Weg. Deshalb sandte Allah Jesus
(a.s.), um die wahre Religion von allen Hinzufügungen
und Verfälschungen zu reinigen. Jesus (a.s.) rief
seine Mitmenschen zum Evangelium, die die ursprüngliche
Thora (Taurah), die Moses (a.s.) offenbart wurde,
bestätigte. Der relevante Vers im Quran lautet:
Und (ich komme zu euch) als ein
Bestätiger der Thora, die bereits vor mir da war,
und um euch einen Teil von dem zu erlauben, was
euch verboten war. Und ich komme zu euch mit einem
Zeichen von euerem Herrn. So fürchtet Allah und
gehorcht mir. (Sure 3:50 - Al-'Imran)
In einem anderen Vers informiert
Allah uns, dass das Evangelium, das Jesus (a.s.)
offenbart wurde, eine Rechtleitung zum richtigen
Weg für die Gläubigen war und ihnen half, das
Gute und Schlechte voneinander zu unterscheiden.
Es war auch ein Buch, das die Thora bestätigte:
Und in ihren Spuren ließen wir
Jesus folgen, den Sohn der Maria, um die Thora,
die vor ihm war, zu bekräftigen. Und Wir gaben
ihm das Evangelium mit einer Rechtleitung und
einem Licht, die Thora, die vor ihm war, bestätigend
als eine Rechtleitung und Ermahnung für die Gottesfürchtigen.
(Sure 5:46 - al-Ma'ida)
Die Prominenz unter den Kindern
Israels kümmerte sich mehr um die Regeln, die
Tradition geworden waren und zweifelte die Botschaft
Jesu (a.s.) an und zwar deswegen, weil Jesus (a.s.)
nicht den traditionellen Regeln folgte, sondern
die Menschen zur Hingabe zu Allah, zum Verzicht
auf die Welt, zur Aufrichtigkeit, Bruderschaft
und Ehrlichkeit aufforderte. Ein anderes Verständnis
der Religion antreffend, waren die Juden frustriert,
was Jesus (a.s.) betraf. Im Quran berichtet Allah
darüber, wie Jesus (a.s.) die Befehle von Allah
mitteilte:
Als nun Jesus mit
klaren Beweisen kam, sprach er: "Ich bin
mit der Weisheit zu euch gekommen, und um euch
etwas von dem zu erklären, worüber ihr uneins
seid. So fürchtet Allah und gehorcht mir.
Allah, Er ist wahrlich mein Herr und euer Herr.
So dient Ihm! Das ist der gerade Weg."
Doch dann wurden die Sekten untereinander uneins.
Wehe denn den Übeltätern ob der Strafe eines schmerzlichen
Tages! (Sure 43:63-65 - az-Zukhruf)
Seine Aufrichtigkeit und die
unterschiedliche Haltung von Jesus (a.s.) erregten
die Aufmerksamkeit der Menschen, und die Zahl
seiner Anhänger wuchs.
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