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Fürwahr , Pharao war überheblich im Lande und
spaltete sein Volk in Klassen. Einen Teil von
ihnen unterjochte er, indem er ihre Söhne abschlachtete
und nur ihre Frauen am Leben ließ. Er war wirklich
einer derer, die Verderben stiften. (Sure 28:4
- al-Qasas)
Unter Umständen, in denen Menschen
ökonomische und soziale Probleme unter der Tyrannei
der ungerechten Führer erleiden, glauben sie an
die Notwendigkeit eines Retters. Dieser ist derjenige,
der die schlimmsten Seiten des Systems, die durch
den Unglauben der Führer und seiner Leute verursacht
wurden, tilgt und Frieden, Gerechtigkeit und Sicherheit
bringt, die aus dem Gehorsam Allah und Seinem
Abgesandten gegenüber resultieren.
Nach dem Propheten Moses (a.s.),
waren die Kinder Israels den gleichen Schwierigkeiten
unter den Vorschriften eines Tyrannen ausgesetzt.
Sie wurden aus ihren Häusern und Ländern vertrieben
und erlitten großes Unrecht. Die Feststellung,
dass weder die Idole die sie anbeteten, noch ihr
Besitz, noch ihre Vorfahren sie vor solchen Umständen
retten konnten, veranlasste sie, um einen Retter
zu beten, einen Erlöser, der sie vor einem derartig
grausamen System schützen würde. Allah erhörte
das Gebet dieser Menschen und schickte ihnen Talut
(In der Bibel "Saul" genannt):
Wusstest du nicht von der Versammlung
der Kinder Israels nach Moses (Tod), als sie zu
ihrem Propheten sprachen: "Erwecke uns einen
König; wir wollen auf Allahs Weg kämpfen."
Er sprach: "Ist es nicht so: Wenn euch vorgeschrieben
wird zu kämpfen, kämpft ihr nicht?" Sie sprachen:
"Warum sollten wir nicht auf Allahs Weg kämpfen,
wo wir aus unseren Wohnungen und von unseren Kindern
vertrieben sind?" Doch als ihnen nun der
Kampf vorgeschrieben war, kehrten sie den Rücken,
mit Ausnahme weniger von ihnen. Und Allah kennt
die Ungerechten.
(Sure 2:246 - al-Baqara)
"Nie wirst du in Allahs Vorgehensweise eine
Änderung finden" 
Aus den Geschehnissen, die im
Quran erklärt werden, ersehen wir, dass vergangene
Zivilisationen, die gegen ihre Gottesgesandten
revoltierten, immer ein ähnliches Schicksal traf.
Die Umstände, unter denen Menschen ihr Leben führten,
die zu ihnen gesandten Warner, sowie ihre Zerstörung,
all das erfolgte nach einem ähnlichen Muster.
Moderne Gesellschaften erliegen
schnell der Korruption und Degeneration. Armut,
Elend und Unterdrückung bringen das Leben der
Menschen in komplette Unordnung und erwecken in
ihnen den Wunsch nach einem ruhigen Leben, in
dem die Tugend vorherrscht. Doch Gerechtigkeit
kann nur herrschen, wenn die Werte des Qurans
unter den Menschen überwiegen und praktiziert
werden. Nur Menschen, die tatsächliche Werte besitzen,
können Lösungen finden für die Probleme, denen
die Völker heute gegenüberstehen. In der Tat schickte
Allah Propheten und Gesandte zu den früheren Generationen,
die ähnliche soziale Depressionen erfahren haben,
und Er bewilligte manchmal erstaunlichen Besitz
und Pracht denen, die den Gesandten folgten. Diese
Tatsache wird im folgenden Vers erklärt:
Hätte aber das Volk der Städte geglaubt und wäre
es gottesfürchtig gewesen, wahrlich, Wir hätten
ihnen freigebig Segnungen von Himmel und Erde
gewährt. Sie aber leugneten, und so suchten Wir
sie für ihr (übles) Tun heim. (Sure 7:96 - al-
A'raf)
Dieser Vers, wie viele andere
auch, zeigt, dass der einzige Weg, Glückseligkeit
und Frieden zu erreichen, im Islam zu suchen ist.
Diese Grundregel trifft auch auf kommende Generationen
zu, sowie es auf die Völker der Vergangenheit
zutraf. Dort, wo der Islam nicht herrscht, gibt
es Unrecht, Unsicherheit und Instabilität. Das
ist das Gesetz Allahs. Darin gibt es keine Änderung:
Sie schworen bei Allah den feierlichsten Eid,
dass sie sich mehr als irgend ein anderes Volk
leiten lassen würden, wenn ein Warner zu ihnen
käme. Als aber ein Warner zu ihnen kam, nahm nur
ihre Abneigung zu.Ihr Hochmut auf Erden und ihr
Planen von Bösem. Aber dem Planen von Bösem fallen
nur die Ränkeschmiede selber zum Opfer. Erwarten
sie denn etwas anderes als das Schicksal der Vorausgegangenen?
Nie wirst du in Allahs Vorgehensweise einen Wechsel
finden. (Sure 35: 42-43 - al-Fatir)
Die Vorherrschaft des Islams laut dem Quran 
Wie im vorhergehenden Kapitel
erläutert, hat Allah Propheten und Boten zu den
verschiedenen Völkern zu ihrer Erlösung von Unglauben
und Unrecht gesandt, über die der Quran uns informiert.
Dieser Prophet oder Bote ruft sein jeweiliges
Volk auf, an Allah zu glauben, keine anderen Götter
neben Ihm zu haben und Ihn zu fürchten. Wenn allerdings
die Menschen diesem Ruf nicht Folge leisten, warnt
er sie vor Allahs Zorn. Allah erklärt, dass er
keinen Stamm zerstört, bevor Seine Warnung nicht
übermittelt wird:
Aber Wir zerstören keine Stadt, die keinen Warner
gehabt hatte, zu ihrer Ermahnung; denn Wir sind
nicht ungerecht. (Sure 26:208-209 - asch-Schu'ara')
Im Zeitalter, in dem wir leben,
beobachtet man sowohl physikalische als auch geistige
Degeneration und eine ökonomische und politische
Instabilität in der Gesellschaft. Sehr große Unterschiede
existieren zwischen den Armen und Reichen, und
soziale Korruption entwickelt sich ständig. Der
Quran erinnert die Menschen daran, dass nach und
während solcher dunklen Perioden Allah denen,
die es ernsthaft wünschen, immer den Weg zur Rettung
zeigt. Die Rettung bedeutet die Vorherrschaft
des Islams in der Welt und das Ersetzen aller
heidnischen Religionen durch ihn.
Seinen wahren Gläubigen gibt Allah die guten
Nachrichten davon in der Sure at-Tauba:
Sie wollen Allahs Licht mit ihrer
Rede auslöschen. Allah aber will Sein Licht vollenden,
auch wenn es den Ungläubigen zuwider ist.
Er ist es, der Seinen Gesandten mit der Rechtleitung
und der Religion der Wahrheit entsandt hat, um
sie die Oberhand über jede andere Religion gewinnen
zu lassen, auch wenn es den Ungläubigen zuwider
ist. (Sure 9:32-33 - at-Tauba)
In der Sure an-Nur informiert
Allah die wahren Gläubigen, die sich "in
guten Taten" engagieren, ohne andere Götter
neben Ihm zu haben und die lediglich Sein Wohlgefallen
ersuchen, dass sie wie vorhergehende Gläubige
Macht erreichen werden:
Verheißen hat Allah denen von euch, die glauben
und das Rechte tun, dass Er sie zu Statthaltern
(Seiner Macht) auf Erden einsetzen wird, so wie
Er es denen, die vor ihnen lebten, gewährte; und
dass Er ihnen ihre Religion, so wie Er sie für
sie gutgeheißen hat, befestigen will; und dass
Er ihre Furcht in Sicherheit verwandeln will.
"Sie sollen Mir alleine dienen; Sie sollen
Mir nichts an die Seite stellen." Und wer
danach ungläubig ist, das sind die Missetäter.
(Sure 24:55 - an-Nur)
Im oben genannten Vers wird also
die Erfordernis für die Verbreitung des Islams
gegeben; das Bestehen der Gläubigen, die lediglich
Diener von Allah sind, ohne andere Götter neben
Ihm zu haben und die sich in guten Taten auf Seinem
Weg engagieren...
Der erwartete Retter 
In jedem Zeitalter beantwortete
Allah den Ruf Seiner Diener, die um Seine Hilfe
flehten. Das trifft auch auf unsere Zeit und die
Zukunft zu. Wie in früheren Zeiten, so erwarten
auch heute die Menschen, dass Allah sie vom Unglauben
sichert und sie in der Schönheit des Islams aufgehen
lässt.
Besonders erwartet man, dass
die islamische Welt einen Weg aus der heutigen
Korruption findet und dass es dem aufrichtigen
Gläubigen möglich ist, die Werte des Islams der
gesamten Welt mitteilen zu können. Gewiss hoffen
die Menschen wie in jedem Zeitalter auch heute,
dass sie gerettet werden und diese Rettung, die
die Menschheit von der "Dunkelheit zum Licht"
führen wird, ist in der Religion des Islams verankert.
Menschen, die gemäß seiner Lehren leben, werden
alle Systeme des Unglaubens besiegen und ungültig
machen.
Allah hilft jedem Menschen, wie
Er es schon immer getan hat. Der Quran sagt:
Jenen, die schuldlos aus ihren Wohnungen vertrieben
wurden, nur weil sie sagten: 'Unser Herr ist Allah!'
Und hätte Allah nicht die einen Menschen durch
die anderen abgewehrt, wären (viele) Klöster,
Kirchen, Synagogen und Moscheen, in denen Allahs
Name häufig gedacht wird, bestimmt zerstört worden.
Und wer Ihm helfen will, dem hilft gewiss auch
Allah; denn Allah ist stark und mächtig.
Denen (hilft Er) die - wenn Wir ihnen auf Erden
Macht verliehen haben - das Gebet verrichten und
die Steuer entrichten und das Rechte gebieten
und das Unrechte verbieten. Und Allah bestimmt
den Ausgang aller Dinge. (Sure 22:40-41 - al-Hadsch)
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